Tierkennzeichnung vergleichen
QR-Tiermarke, gravierte Marke oder Mikrochip?
Die drei Kennzeichnungen lösen nicht dasselbe Problem. Ein sichtbarer Anhänger hilft direkt am Tier, ein Mikrochip dient der eindeutigen Identifikation durch ausgerüstete Stellen. Häufig ist eine Kombination sinnvoll.
Der Vergleich auf einen Blick
| Eigenschaft | PetCall QR | Gravierte Marke | Mikrochip |
|---|---|---|---|
| Für Finder sichtbar | Ja | Ja | Nein |
| Smartphone genügt | Ja, mit Kamera und Internet | Zum Lesen nicht nötig | Nein |
| Speziallesegerät | Nein | Nein | Ja |
| Physisch implantiert | Nein | Nein | Ja |
| Information später änderbar | Digitales Profil: ja | Nein, neue Gravur nötig | Registerkontakt: im Register |
| Kontaktdaten direkt sichtbar | Standardmäßig nein | Wenn eingraviert: ja | Nein |
| Internet erforderlich | Für die PetCall-Seite: ja | Nein | Fürs Auslesen nein; für Registerabfrage meist ja |
PetCall QR-Tiermarke
Der Finder scannt die Marke und öffnet das online verwaltete Tierprofil. Der erste Kontakt kann über PetCall stattfinden, ohne eine Telefonnummer sichtbar einzugravieren. Ohne Scan findet keine Ortung statt.
Klassische gravierte Tiermarke
Name und Telefonnummer sind ohne Technik sofort lesbar. Das ist robust und einfach. Ändern sich Nummer oder Adresse, muss die Marke allerdings neu graviert werden; die Daten sind für jede Person sichtbar, die den Anhänger lesen kann.
Implantierter Mikrochip
Der Transponder wird implantiert, trägt eine Identifikationsnummer und ist äußerlich nicht sichtbar. Ein geeignetes Lesegerät wird benötigt. Damit die Nummer zur Rückvermittlung führt, muss sie einem aktuellen Registereintrag zugeordnet sein.
Die Systeme ergänzen sich
PetCall ersetzt weder Mikrochip und Registrierung noch gesetzlich vorgeschriebene Kennzeichnungen. Eine sichtbare Marke kann den direkten Finderkontakt beschleunigen; ein registrierter Mikrochip bleibt am Tier, auch wenn das Halsband verloren geht.