Ratgeber
QR-Code-Tieranhänger und Mikrochip: zwei verschiedene Wege
Der QR-Code am Halsband ist sichtbar und mit einem Smartphone lesbar. Ein Mikrochip sitzt unter der Haut und wird mit einem geeigneten Lesegerät ausgelesen. Für die Rückvermittlung können beide Informationen nützlich sein.
Was ein QR-Code-Tieranhänger leistet
Ein Finder erkennt den Anhänger und öffnet mit der Smartphone-Kamera das Tierprofil. Bei PetCall kann er den Halter über die Plattform kontaktieren. Der QR-Code ist auf das vorhandene Halsband angewiesen und kann verloren gehen oder beschädigt werden.
Was ein Mikrochip leistet
Ein Tierarzt implantiert den Transponder. Er ist äußerlich nicht sichtbar und speichert eine Identifikationsnummer, nicht das vollständige Onlineprofil. Zum Auslesen wird ein kompatibles Lesegerät benötigt. Für eine Rückvermittlung muss die Nummer einem aktuellen Registereintrag zugeordnet sein.
Warum Registrierung entscheidend ist
Die Bundestierärztekammer weist ausdrücklich darauf hin, dass ein Mikrochip ohne Registrierung für die Rückvermittlung nicht genügt. Halter sollten die Daten beim gewählten Haustierregister aktuell halten.
Reisen und rechtliche Anforderungen
Für Reisen mit Hunden, Katzen und Frettchen innerhalb der EU gelten eigene Anforderungen an Identifikation und Heimtierausweis. Maßgeblich sind die aktuellen offiziellen Regeln und die konkrete Reisesituation; ein PetCall-Anhänger ersetzt diese Vorgaben nicht.
Keine Entweder-oder-Entscheidung
Sichtbarer Anhänger, registrierter Mikrochip und gegebenenfalls GPS können sich ergänzen. Welche Kombination sinnvoll ist, hängt von Tier, Haltung, Reiseplänen und örtlichen Vorgaben ab.